{"id":86,"date":"2014-04-06T19:44:02","date_gmt":"2014-04-06T18:44:02","guid":{"rendered":"http:\/\/motopraxis.wordpress.com\/?p=86"},"modified":"2014-06-20T09:57:26","modified_gmt":"2014-06-20T07:57:26","slug":"gastbeitrag-markus-kostler-motopadagogische-elemente-im-fusballtraining","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.motopraxis.at\/?p=86","title":{"rendered":"Gastbeitrag Markus K\u00f6stler &#8211; Motop\u00e4dagogische Elemente im Fu\u00dfballtraining?"},"content":{"rendered":"<p>Ich freue mich heute als Gastautor der Motopraxis einen Beitrag \u00fcber Motop\u00e4dagogik und Fu\u00dfball schreiben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Motop\u00e4dagogik und Fu\u00dfball \u2013 das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun! So, oder so \u00e4hnlich war meine Reaktion als meine Frau Katharina, Motop\u00e4dagogin und Motogeragogin, mir vorschlug motop\u00e4dagogische Elemente ins Fu\u00dfballtraining der Buben und M\u00e4dchen der U8 Mannschaft zu integrieren. Doch wie kam es \u00fcberhaupt zu dieser Anregung? Unser Sohn Johannes trainiert seit zwei Jahren im \u00f6rtlichen Fu\u00dfballverein, seit November 2013 unterst\u00fctze ich unseren Trainer Walter beim Training in der Halle. Schon beim Training und den Turnieren am Fu\u00dfballplatz fiel mir immer wieder auf, dass sich unsere Mannschaft beim Zusammenspiel schwer tat.<\/p>\n<p>Oft hatte ich den Eindruck, die Kinder wissen nicht welche Spieler zu ihrer Mannschaft geh\u00f6ren und wo am Spielfeld die Mitspieler gerade stehen. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit, beispielsweise bei einem Ballverlust, war meiner Wahrnehmung nach problematisch. Noch deutlicher traten diese Defizite dann bei den Trainings und Spielen in der Halle hervor. Als ich nach einem der ersten Hallentrainings diese Wahrnehmungen mit Katharina besprach, machte sie mir eben diesen, zu anfangs erw\u00e4hnten, Vorschlag. Schnell waren wir uns einig, dass auf spielerische Art und Weise die Konzentrations- und Reaktionsf\u00e4higkeit sowie die gegenseitige Wahrnehmung verbessert werden kann. Als Mittel dazu spielen wir derzeit zu Beginn des Trainings zirka zehn Minuten lang kooperative Fangspiele. Nach dieser \u201eAufw\u00e4rmphase\u201c trainieren die Kinder fu\u00dfballspezifische F\u00e4higkeiten wie Passspiel, Dribbeln oder Schusstechnik.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der 90 min\u00fctigen Trainingseinheiten folgt eine kurze Entspannungsphase, zum Beispiel mit einer Ballmassage. Auch wenn wir erst seit Herbst 2013 in dieser Form trainieren, so bin ich \u00fcberzeugt, dass sich bereits erste Erfolge eingestellt haben: Das Zusammenspiel klappt zwar noch nicht immer, aber immer \u00f6fter und auch die Rate der Fehlp\u00e4sse direkt zum Gegner nimmt stetig ab. Was f\u00fcr mich aber eigentlich am sch\u00f6nsten ist: Die Kinder freuen sich jedes Mal auf das Training und bringen bereits eigene Spielideen und W\u00fcnsche mit. Ich habe jedenfalls vor \u201eam Ball\u201c zu bleiben und mit weiteren motop\u00e4dagogischen Elementen das fachspezifische Training zu unterst\u00fctzen! Von den Erfolgen werde ich hoffentlich an dieser Stelle wieder berichten d\u00fcrfen!<\/p>\n<p>Markus K\u00f6stler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich freue mich heute als Gastautor der Motopraxis einen Beitrag \u00fcber Motop\u00e4dagogik und Fu\u00dfball schreiben zu d\u00fcrfen. Motop\u00e4dagogik und Fu\u00dfball \u2013 das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun! 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