Hilfe für den Osterhasen – Eine Win-Win Situation

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Heute konnte ich endlich den Erfolg meiner Sammeltätigkeit bezüglich Eierkartons auskosten. Besser gesagt die Kinder der 1.Klasse der Volksschule konnten es.

Extensive Phase: „Farben Fangen“ – Jedes Kind bekommt ein farbiges Tuch. Alle bewegen sich zur Musik. Bei Musikstopp ruft der Spielleiter eine oder zwei Farben. Die Kinder, die ein Tuch dieser Farbe tragen werden zu Fängern. Wer gefangen wurde, setzt sich auf den Boden. Mit Musik laufen wieder alle weiter.
Wenn Teamschleifen in 4 Farben vorhanden sind (rot, grün, blau, gelb) kann man eine interessante Variante spielen: Dann heißt es bei Musikstopp: Rot fängt Grün, Gelb fängt Blau! (Und beim nächsten Stopp eine andere Kombination.)

Intensive Phase: In 3 Teams erhielten die Kinder den Auftrag, möglichst viele verschiedene Transportmöglichkeiten für die Eierkartons zu finden. Ihre Ideen setzten wir dann in einem Staffelspiel um. Natürlich sind diese Wettspiele immer ein wenig heikel. Jeder will gewinnen, es wird im Eifer des Gefechts geschummelt und am Ende sind die Verlierer sauer und die Gewinner flippen aus. Andererseits fordern die Kinder aber auch immer wieder Art von Spiel. Und gut so – auch im Leben gibt es Situationen in denen man gewinnt oder verliert. Spiele dieser Art können, wenn sie gut begleitet werden, helfen, sich in diesen Situationen zu üben, sich zurechtzufinden und entsprechende soziale Kompetenzen zu erwerben.

Entspannung: Nicht nur Eierkartons habe ich fleißig gesammelt, auch die gelben Ü-Eier Kapseln habe ich in großer Anzahl vorrätig. Zu ruhiger Musik ließen wir die Kapseln über den ganzen Körper wandern.

Reflexion: Erstaunlich war, wie gut die Kinder ihre Gefühle beim Wettspiel in Worte fassen konnten! Es war so spannend, dass es gekitzelt hat! Ich hab ganz aufs Abklatschen vergessen, weil ich so schnell sein wollte!

 

Nur 2 Worte

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Am Ende der gestrigen Stunde kam die Tochter einer Teilnehmerin auf mich zu. Sie meinte, sie müsse noch etwas loswerden. „Nur 2 Worte: Respekt, beeindruckend! Wie Sie mit den Leuten umgehen und wie glücklich Sie die Menschen in dieser Stunde machen! Ich könnte noch viel mehr sagen,… Danke!“

Ich sage auch Danke für dieses Kompliment! Es freut mich besonders, wenn auch die Angehörigen meine Arbeit kennenlernen und wertschätzen!

In der Stunde erklärte ich, dass ich nächste Woche nicht da sein werde. Natürlich wollten die Leute wissen, wohin ich fahre. Also erzählte ich, dass ich mit dem Zug nach Nürnberg fahren würde und 2 Tage arbeite. Passend dazu erarbeitete ich einen Sitztanz zum Lied „Liebe kleine Schaffnerin“. Eine neue Dame begann daraufhin zu erzählen, dass sie lange im Osten (Deutschland) gelebt habe und auch mit dem Zug gefahren sei, jeden Tag immer hin und her. Meine Reise wird zu einem Stück Biographiearbeit für sie.

Der Tanz ist ganz einfach und auf Youtube zu finden! https://www.youtube.com/watch?v=FMe8HigVRd4

Faschingsspaß

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Heute war es noch ganz ruhig im Heim als ich kam. Ich glaube, gestern waren einige länger auf und haben dem Opernball beigewohnt 😉 Eine Dame meinte, sie sei sogar bis halb 3 dabei gewesen.

Langsam trudelten aber doch ca. 15 Leute ein und wir starteten unsere Faschingsstunde mit Luftschlangenrollen. Das Highlight war das Losblasen der Luftschlange und löste erstaunte Ah!  und Oh! Rufe aus. Jedem konnte ich dabei ein Erfolgserlebnis ermöglichen. Wer zu schwach zum Pusten war, dem half ich, indem ich während des Blasens ein wenig am Ende zupfte – schon lief die Schlange los!

Marschieren zur Musik zu Beginn und ein wenig Gymnastik, Fußball mit den Rollen und der Tanz der Rollen auf dem Netz waren weitere Programmunkte in dieser Stunde.

Hier zwei Bilder  – zu Musik in Bewegung kommen

A so a Hetz!

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So ideenlos wie vergangenen Dienstag war ich, glaube ich, noch nie so knapp vor einer Stunde im Heim. So packte ich also eher aus dieser Not heraus als aus genauer Überlegung den Sack mit den Schneebällen ein.

Kurz gesagt, es war wieder mal eine gute Entscheidung – Die Teilnehmer waren hoch erfreut!
Nach einer Aufwärmrunde für den Kreislauf, gab es auch Aufwärmtraining fürs Gehirn. Ein Risenschneeball wurde im Kreis weitergegeben. Beim Signal durch eine kleine Glocke sollte die Richtung gewechselt werden. Eine echte Herausforderung!

Scheeballschlacht und Hockey folgten, bis ich zum Abschluss mit jedem Teilnehmenden einen Schneeball auf einem Handtuch hüpfen ließ. Frau Sch., die während eines Gutteils der Stunde geschlafen hatte, nahm doch auch die Handtuchzipfel in ihre Hände und bewegte das Tuch ganz sachte. Ich gab ein wenig mehr Schwung und der Ball hüpfte ein wenig hoch. Frau Sch. riss die Augen weit auf und lächelte plötzlich. „A so a Hetz!“, sagte sie leise, aber deutlich.

„Da können Sie stolz sein, dass Sie ihr so eine Aussage entlocken konnten!“, sagte ein Angehöriger, der sie abholte.

Ich freue mich und bin wirklich stolz!

Hier noch ein älterer Artikel zum Nachschmökern:

Schneebälle

Motopädagogik in der Milleniumschule Ulrichskirchen – Schleinbach

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Ich freu mich sehr, die erste Klasse unserer Volksschule 6 mal im ersten Semester motopädagogisch begleiten zu dürfen. Hier die Eindrücke aus der heutigen, ersten Einheit. Die große Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt – optimale Bedingungen!

Motopädagogik in der ersten Klasse
Rote Bänder aus Schaumstoff und jede Menge Action gab es am 13. Oktober im Turnsaal für die Kinder der ersten Klasse. Im Rahmen der ersten von 6 motopädagogischen Einheiten konnten die Kinder mit dem ungewöhnlichen Material experimentieren. Einige erprobten ihre Kräfte, andere wickelten sich ein. Es wurden Wege gelegt, Knoten geknüpft und Fangspiele erfunden. Am Ende der Stunde stand eine Entspannungssequenz bei der die Kinder sehr vorsichtig und behutsam mit dem Partnerkind umgingen. In der darauffolgenden Gesprächsrunde fragten die Kinder: „Wann kommst du wieder? Es war soooo lustig!“ p1100116 p1100126 p1100130 p1100139 p1100141 p1100147 p1100154 p1100156 p1100157 p1100164 p1100166

 

Neue Wege – zurück aus der Sommerpause

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Andrea und Johannes haben noch Ferien und begleiteten mich gestern nach Wolkersdorf ins Heim. Im Gepäck waren ein Wasserball, ein paar kleine Bälle und Teppichreste.

Nach ausgiebigem Experimentieren, Geschicklichkeitsübungen und Spielen legte Andrea am Schluss einen Weg aus den Teppichstücken und balancierte darüber hinweg. Auf meine Aufforderung tat es ihr Frau Sch. gleich und auch Frau B. fuhr mit dem Rollstuhl darüber. Frau St. wollte sogar ohne Rollator drübergehen und schaffte es auch! Herr H. ließ sich von mir drüberfahren und bemerkte, dass es bei jedem Stückerl Teppich rumpelte. Frau S. schaffte den Weg an meinen Händen.

Die sitzenden Personen spendeten jedem ehrlichen Beifall und das Gefühl, etwas geschafft zu haben brachte alle Gesichter zum Leuchten!

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Meine Senioren

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So sehr ich die Arbeit mit den Kindern liebe, meine Senioren sind mir bestimmt genau so ans Herz gewachsen. Gerade in den letzten Wochen ist die Stimmung in den Gruppen so gelöst, fröhlich und anregend – ob auch da die Sonne dabei hilft? 🙂

Gerade auch in Wolkersdorf macht es großen Spaß. Die Gruppe ist zwar seit dem Umzug ins neue Haus auf eine Größe angewachsen, die eigentlich nicht mehr leicht zu handeln ist, aber alle sind begeistert dabei! Da heißt es jetzt für uns Motogeragogen kreativ sein und die Materialien herauskramen, von denen man genügend vorrätig hat.
Aber vielleicht schaffen wir eine zweite Gruppe? Hätte jemand Interesse, eine Gruppe zu übernehmen?

Auch die Kinder sind ab nächster Woche wieder 2x mit dabei – ein Highlight für die Senioren! Die Fotos stammen noch vom letzten schulfreien Tag im Mai.

Von einem besonderen Erlebnis möchte ich an dieser Stelle noch berichten. Ich habe den Beitrag des ORF über das Projekt „Generationen bewegen“ des AKMÖ gesehen und mir die Idee mit dem Reifen und den Seilen abgeschaut und ausprobiert. Ziel dieser Übung ist es, den Reifen, den alle Teilnehmenden gemeinsam an ihren Seilen halten über ein Hütchen zu bringen und dieses sozusagen  „fangen“. In meiner Gruppe übernahm nach ganz kurzer Zeit eine Dame das Steuer und dirigierte die ganze Gruppe zum Ziel!
Ich war so gefesselt von diesem Schauspiel, dass ich vergessen habe zu fotografieren.

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Eltern-Kind-Stunden

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Die letzte Stunde Eltern-Kind-Turnen ist für heuer vorbei – ein tolles, bewegtes Jahr geht zu Ende!

Ich danke allen Eltern und Kindern, die mitgemacht haben, die immer gemeinsam alles aufgebaut und wieder weggeräumt haben!

Wer sich schon einen Platz für das Herbstsemester reservieren möchte, kann das gerne per E-Mail  an mich tun bzw. sich bald auf der Homepage der Sportunion Wolkersdorf anmelden!

Mit ein paar Eindrücken aus den letzten Stunden verabschiede ich mich in den Sommer!

Schöne Ferien!

 

P.S. Mit den Senioren geht`s noch ein bisschen weiter – Blogeinträge folgen!

 

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Maulwurfshügel und Sumpf

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Wenn in den Gärten wieder braune Krümeltorten aus der Wiese wachsen (zum Glück nicht in meinem), inspiriert das auch beim Eltern-Kind- Turnen zu einer neuen Station. Unser Hügel heute hatte eine super Höhe, auch für die Kleinsten, und bot verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten, Verstecke und natürlich Rutschvergnügen erster Klasse!

Auch der Sumpf gefiel den Kindern – besonders der Weichboden der nicht „normal“ auf dem Boden lag, sondern, durch 4 Stepbretter gestützt, einen unebenen und wackeligen Grund zum Hineinspringen bot.

Maulwurfshügel Sumpf

Rote Bänder

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Wo hast du denn das wieder her? Was willst du denn damit? Wo willst du das noch lagern?

Die drei üblichen Fragen, wenn ich ein neues Material nach Hause bringe 🙂

Isoliermaterial, aufgerollt zu handlichen Schnecken, immer zu 25 Stück abgepackt nimmt ja nicht viel Platz ein. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn sich knapp 40 Kinder zwei Stunden damit intensiv beschäftigt haben. Aus Zeitgründen ist es meist nicht möglich, alles sofort wieder ordentlich wegzuräumen. Deshalb gibt es am Abend danach das große Aufrollen. Wenn etwas Nettes im Fernsehen läuft, geht das so nebenbei.

Aber natürlich zählt der Spaß und die Freude, die die Kinder mit dem Material haben. Es ist unglaublich, welche kreativen Ideen sich entwickeln können. Nur ein um ein paar zu nennen: balancieren, einwickeln, ziehen, bauen mit Sesseln als Zusatzmaterial, Spinnennetz, Höhle, Labyrinth, U-Bahn Schienen, natürlich Häuser, Zelte, Zirkus spielen,…

Hier ein paar Eindrücke der letzten Stunden aus den Kindergärten:

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