Month: Juni 2014

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Gastbeitrag Nina Lenz

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Kontakt-Reichtum und seine mitmenschlichen, heilsamen Folgen

Letzten Freitag durfte ich meiner lieben Nachbarin Katharina Köstler den Freundschaftsdienst erweisen und eine ihrer Motogeragogik-Einheiten im Pflegeheim in Wolkersdorf mitfilmen.

Dass sie mir damit einen noch größeren Freundschaftsdienst erwiesen hat, hätte ich mir vorher nicht ansatzweise vorstellen können. Aufgrund vieler Stunden vor dem Computer zur Gründung meiner Selbständigkeit, kam ich gerade selbst aus einer Phase menschlicher Kontakt-Armut und spürte den Kurzbesuch toleranter innerer Leere und Isolierung.

Und so stand ich etwas unbeholfen hinter meiner Kamera an jenem Freitag, während Katharina die Teilnehmerinnen und den Teilnehmer liebevoll wie Schäfchen für das Zusammenkommen im Kreis versammelte.  Um das gefühlt lange Warten bis alle da waren zu verkürzen, suchte ich unsicher den ein oder anderen Wortwechsel mit einer Dame, deren Blick immer wieder neugierig auf mich fiel. Meine zaghaften Worte konnten jedoch das schwerhörige Gehör nicht passieren und so blieb es beim freundlichen Zulächeln und dem sicherheitssuchendem Festhalten an der Kamera.

Was dann aber im Laufe der Stunde vor meinen Augen geschah, ist für mich heute noch wie ein kleines Wunder. Aus 10 scheinbar bedürftigen, altersschwachen Pflegefällen wurden nach und nach wieder Persönlichkeiten mit wohlbehaltenen Fähigkeiten, Begabungen, Geschicke und ganz viel Lebensfreude in den Augen.

Durch Katharinas Ermutigungen und dem feinen Gespür, wo bei jedem noch Potential schlummerte, erlebte ich kleine und große Erfolgserlebnisse und Mitfreude mit den TeilnehmerInnen, wie mit einem Kind das den ersten Schritt macht.

Als die Stunde zu Ende war, war meine Scheu vergessen. Ich war so erfüllt von BeWUNDERung und Begeisterung, ich legte meinen Arm um eine Teilnehmerin und mit leuchtenden Augen drückte ich glühendes Lob, Anerkennung und Dank der Runde aus.

Für mich war es, als erlebten wir alle ein Stück Heilung durch den liebevoll zuTRAUENdem Kontakt und sich berühren lassen. Berühren lassen vom Wunder des über sich und seine Gegebenheiten hinauswachsen Könnens und des sich als fähiger, wertvoller Mitmensch zu erleben.

Ich danke den TeilnehmerInnen und dir, Katharina, für diese unvergessliche Erfahrung! Es war mir eine erfüllende (L)Ehre. Danke auch an all die Motogeragogik-Berufenen, die dieses Erleben laufend möglich machen.

Nina Lenz
Sinnzentrierte Lebensberaterin
http://wendemomente.at

 

Momentaufnahme 1 (01.07.2014 23-08)

 

Schwämme für Groß und Klein

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„Eine Tischstunde im Heim und auch zu filmen wäre genial!“ – so lautete quasi mein Auftrag für eine geplante Fortbildung. Gemeinsam mit einer erfahrenen Kollegin wollte ich dieses Projekt in Angriff nehmen. Wie das Leben so spielt – eines ihrer Kinder wurde krank, ich sollte die Stunde alleine halten. Nun hatte ich aber noch nie selbst eine Tischstunde ausprobiert – in der Ausbildung einmal gesehen, aber selbst durchgeführt noch nie.

Mittlerweile habe ich ja doch schon einiges an Erfahrungen gesammelt, auch die, dass man manchmal einfach ins kalte Wasser springen muss, um erfrischt und inspiriert wieder herauszukommen. (Sonst stünde ich heute in meinem Beruf nicht da wo ich bin!)

Um auf Nummer sicher zu gehen, wählte ich ein Material, mit dem ich schon oft und erfolgreich gearbeitet habe – Schwämme. Ich muss sagen, es war eine Tischeinheit „light“, denn die Gruppe saß nicht die ganze Stunde direkt am Tisch. Wir begannen ganz normal mit unserem Begrüßungslied und dem Marschieren zur Musik. Wie immer wurde auch der Überraschungssack herumgereicht und gespielt, aber die Leute fragten natürlich, wozu wir die Tische denn bräuchten. Nach einer kurzen Experimentierphase, rückte ich alle nahe an die Tische heran und leerte eine große Menge Schwämme in die Mitte auf die Tische. Die Aufgabe an die Teilnehmer lautete nun: „Versuchen Sie einen stabilen Turm zu bauen!“ Im ersten Moment sahen mich einige sehr skeptisch an, doch plötzlich begannen sie zu bauen! Erst entstanden Türme, dann Skulpturen und schließlich (auf meine Anregung hin) eine Mauer um den ganzen Tisch.

Türme    Mauer

Es war so eine geniale Stunde und sie wäre perfekt zu filmen gewesen! Macht nichts, jetzt weiß ich ja wie es geht und ich probiere sicher wieder Einheiten am Tisch. Fazit – absolut empfehlenswert!

Da die Schwämme nun mal im Auto waren und ich „Ausräummuffel“ bin, hab ich sie gleich in der Eltern-Kind Stunde weiterverwendet. Diesmal als Schwammbad, so wie in einem Bällebad! Bei den Kindern war natürlich freies Experimentieren gerufen, die anderen Stationen im Turnsaal blieben so gut wie links liegen!

Schwämme2    Schwämme1

 

Kaffeekapselschachteln – Ein Aufruf

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Da ich als Kleinstkind schon genug (starken) Kaffee fürs ganze Leben konsumiert habe – mir geht es ähnlich wie Obelix – und mein Mann ebenfalls keinen Kaffee trinkt, leben wir in einem Haushalt (fast) ohne Kaffeemaschine.

Berufsbedingt haben nun aber die Schachteln der Nespressokapseln mein Sammlerinteresse geweckt. Somit bitte ich alle werten Leser und Leserinnen mir beim Sammeln zu helfen, denn bis Ende Juni bräuchte ich eine ganze Menge besagter Schachteln für neue Moto-Aktivitäten.

Vielen Dank im Voraus!