Honig im Kopf

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Seit gut einer Woche liegt die DVD mit Til Schweigers Film „Honig im Kopf“ zu Hause, vorgestern Abend konnte ich sie mir endlich in Ruhe ansehen. Gerührt, berührt aber auch herzlich erfreut über so einen wunderbaren Film möchte ich zwei Szenen hervorheben und zitieren

In der ersten lässt sich Tilda von ihrem Kinderarzt erklären, was Alzheimer ist und wie sie ihrem Opa helfen kann (Spielzeit 0:30:33)

…Was dein Opa jetzt ganz dringend braucht, ist ganz viel Liebe von dir und Verständnis. Auch wenn er Sachen sagt oder macht, die keinen Sinn machen. Da musst du ihm das Gefühl geben, dass du ihn verstehst. Und du musst ihm Aufgaben geben. Ja, das ist ganz wichtig für ihn, damit er sich gebraucht fühlt.

In der zweiten Sequenz (1:17:28 Spielzeit) lesen Tildas Eltern in ihrem Tagebuch, was das Mädchen nach dem Gespräch mit dem Arzt notiert hat:

… Das Wichtigste für unser Gehirn ist Freude. Das ist das Düngemittel Nr. 1, das dem Gehirn hilft, damit es wachsen kann oder es repariert, wenn es kaputt geht. Dr. Ehlers hat gesagt, dass das stimmt, wenn man seine Ziele nur erreichen kann, wenn man es mit Freude macht. Aber viele alte Menschen haben eben keine Ziele mehr, weil sie damit keinem eine Freude machen und keiner stolz auf sie ist. Keiner braucht sie. Und deshalb werden sie dann krank, weil ihr Gehirn verkümmert und sie können es nicht mehr reparieren, weil sie keinen Spaß haben.

Hier für euch der Link zum Trailer, aber ich kann euch nur empfehlen, den ganzen Film anzusehen.

 

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